Faradayscher Käfig

Faradayscher Käfig im Fachwort-Wiki

Der Faradaysche Käfig ist eine allseitig geschlossene Hülle aus einem elektrischen Leiter, die als elektrische Abschirmung wirkt.

Bei äußeren statischen oder quasistatischen elektrischen Feldern bleibt der innere Bereich feldfrei. Bei zeitlich veränderlichen Vorgängen wie elektromagnetischen Wellen beruht die Abschirmwirkung auf den sich in der leitfähigen Hülle ausbildenden Wirbelströmen, die dem äußeren elektromagnetischen Feld entgegen wirken. Weitestgehend werden Magnetfelder durch einen Faradayschen Käfig nicht abgeschirmt.

Faradayscher Käfig in der Geobiologie und Praxis

Abschirmung durch Faradayschen Käfig
Faradayscher Käfig (©Antoine Taveneaux)

Bei der Thematik “technische Abschirmung vor Spannungsfeldern (von Stromleitungen)” wird der Faradaysche Käfig in der Geobiologie zum Thema. Vor allem dann wenn mittels Netzfreischalter alleine diese nicht zu lösen sind. Sofern keine weiteren Störfelder wie beispielweise Hochfrequenz vorhanden sind, genügt das GPA Abschirmgewebe für einen Faradayschen Käfig zur Abschirmung. Bei zusätzlich einwirkender Strahlung von Hochfrequenz wird T98 Abschirmfarbe notwendig, da diese zeitgleich vor Spannungsfeldern und Funkwellen abschirmt.

Grundsätzlich darf beim Faradayschen Käfig auf KEINEN Fall darf auf die zwingend notwendige Erdnung vergessen werden.

Eine einfach zu installierende Version eines faradayschen Käfigs sind unsere Baldachine Elektrosmog PRO im Onlineshop.

» Faradayscher Käfig im Detail auf Wikipedia

 

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